Was ist Authentisierung?

Bei einer Authentisierung geht es um den Nachweis einer Identität. Um den Nachweis zu erbringen wird etwas vorgezeigt oder mitgegeben. Das kann im Alltag bei einer Person der Personalausweis sein. Eine andere Person kann dann z. B. das Foto mit der Person vergleichen und feststellen, dass es sich um Person X handelt. In der digitalen Welt kann dies z. B. auch mit der Angabe eines Benutzernamens in Kombination mit einem Passwort erfolgen.

Die 3 Authentifizierungsfaktoren

1

Wissen — etwas, das nur du weißt

Passwörter, PINs oder geheime Antworten.

2

Besitz — etwas, das du besitzt

Smartphone (TOTP/Push), Hardware-Token usw.

3

Körpermerkmale — etwas, das du bist

Biometrie wie Gesicht, Fingerabdruck, Iris.

Mehrere Faktoren erhöhen die Sicherheit erheblich.

Risiken bei unzureichender Authentisierung

  • ⚠️ Identitätsdiebstahl: Angreifer treten unter deiner Identität auf.
  • 🔓 Kontoübernahme: Unbefugter Zugriff.
  • 📁 Datenverlust: Auslesen oder Manipulation.

Fragen und Antworten

Ein Identitätsmissbrauch bei einem Menschen stellt immer auch ein Risiko für die natürliche Person dar. Die Gegenseite geht bei einer erfolgreichen Identitätsprüfung (Authentifizierung) davon aus, dass erfolgte Handlungen auch von der Person durchgeführt wurden.

Praxisbeispiel: Wenn jemand Zugriff auf das E-Mail Konto einer Person erlangt und in seinem Namen bösartige Nachrichten versendet, Dinge beauftragt, etc. wird es schwer für die Person nachzuweisen, dass sie es nicht wahr. Ein Identitätsmissbrauch kann sowohl im privaten, als auch im beruflichen Kontext schwerwiegende Folgen für die Person haben.

Authentisierung: Prüft „Wer bist du?“

Autorisierung: Prüft „Was darfst du tun?“

Beispiel: Dein Passwort überprüft deine Identität (Authentisierung), deine Rechte im Konto bestimmen, ob du Zahlungen tätigen darfst (Autorisierung).

MFA bedeutet, dass du zwei unterschiedliche Dinge benötigst, um dich anzumelden, z. B. Passwort + Code auf deinem Handy.

Vorteil: Selbst wenn jemand dein Passwort kennt, kann er ohne den zweiten Faktor nicht auf dein Konto zugreifen.

Mindestens 10 Zeichen

Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen

Kein einfach zu erratender Bezug zu dir (wie Geburtsdatum oder „Passwort123“)

Unterschiedliche Passwörter für verschiedene Konten